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Aufstiegsziel in die nächste Saison verschoben

Zum Jahresbeginn besuchte unsere Mannschaft die SF St. Wendel zur 6. Runde in der Bezirksliga Ost. Man merkte deutlich wie einigen noch die Neujahrsmüdigkeit in den Knochen steckte. So begann Volker Herschbach (Brett 6) recht früh einen groben Schnitzer und auch Marco Backes (Brett 1) patzte in einer sonst ausgeglichenen Stellung. Thomas L´hoste (Brett 4) gab bei der Abwicklung ins Endspiel zu viele Bauern her und auch Sebastian Groß (Brett 5) konnte seinen Gegner nicht bezwingen. Die beiden Ersatzspieler aus der ehemaligen zweiten Mannschaft Marcel Theisen (Brett 8) und Nico Theisen (Brett 7) gaben ihr Bestes, doch die Gegnerschaft war einfach noch zu stark für die beiden Jugendspieler. Christian Rosenkranz (Brett 2) einigte sich beim aussichtslosen Mannschaftsrückstand mit seinem Gegner auf remis. Einzig Peter Korusiewicz (Brett 3) blieb seiner starken Saisonleistung treu und holte den einzigen Siegpunkt zum Endstand von 6,5:1,5. Nach den beiden bisherigen Niederlagen war hiermit nun klar, dass der Traum vom Aufstieg in die Verbandsliga erstmal ein Traum bleiben wird.


Am 7. Spieltag begrüßten wir die Gäste von Homburg/Jägersburg 2 im Jugendraum der Lindenhalle Stennweiler. Der eigentliche Absteiger aus dem Vorjahr wurde aufgrund ungerader Anzahl an Mannschaften weiter in der Bezirksliga Ost gehalten. Mit nur 7 Gegnern war die bloße Anwesenheit von Ralf Rosenkranz (Brett 8) ausreichend um die Begegnung bereits mit einer 1:0 Führung zu beginnen. Lothar Grenner (Brett 6) erlangte früh mit einem Aufmarsch der Bauernfront gegen die Königstellung eine aussichtsreiche Position und Münzte diese auch schnell in einen Siegpunkt um. Auch Stefan Haase (Brett 7) konnte mit wenig Mühe die Fehler seines Kontrahenten ausnutzen und den Materialvorteil verwerten. Sebastian Groß (Brett 4)dominierte nach dem Damentausch mit seinem Läuferpaar die gegnerische Stellung und zwang schließlich durch eine Mattdrohung, welche nur durch massiven Materialverlust abzuwehren war, seinen Gegner zur Aufgabe. Erneut stellte Peter Korusiewicz (Brett 1) seine überragende Schachform unter Beweis. In dem er den gegnerischen König abhielt zu rochieren, konnte er seinen Entwicklungsvorsprung perfekt ausnutzen und die löchrige Stellung infiltrieren bis sein Gegner kurz vor erzwungenen Matt kapitulierte. Thomas L´hoste (Brett 3) konnte zwar mit einer Mehrheit am Damenflügel einen positionellen Vorteil erreichen, doch die beiden ungleichfarbigen Läufer signalisierten beiden Spieler eine starke Tendenz zum remis, worauf sie sich auch prompt einigten. Christian Rosenkranz (Brett 2) kam schnell nach der Eröffnung zu erheblichen Materialvorteil. Sein Gegner wollte noch weiter kämpfen und mit Läuferpaar, Springer und Dame im Trüben fischen. Doch die Angriffsversuche konnten leicht abgewehrt werden und mit dem Damentausch und der damit verbundenen Abwicklung ins Endspiel war auch der nächste Siegpunkt in der Tasche. Maximilian Clemens (Brett 5) verspielte seinen leichten Vorteil wieder zur ausgeglichenen Stellung und einigte sich schließlich mit seinem Gegner auf unentschieden und damit zum verbuchten Endstand von 7:1


Erfolgreicher Saisonstart 2017/2018

Trotz unterzahl konnte der SV Schiffweiler zum Saisonauftakt der Berzirksliga Ost 2017/2018 die Schachfreunde des SC Caissa Schwarzenbach in Enöd bezwingen. Mit dem 1- 0 Rückstand zu Spielbeginn spielte die Schachgöttin Caissa aber dann doch eher mit uns. Volker Herschbach gewann schnell (Brett 6) und Sebastian Groß (Brett 5) konnte nicht mal ein Figurenverlust stoppen. Thomas L´hoste (Brett 4) gelang mit den schwarzen Steine ein enormer Stellungsvorteil was ihm schließlich einen qualitativen Vorteil (Turm gegen Leichtfigur) verschaffte. Sein Gegner kreierte aber eine so genannte ‚Festung‘, welche Thomas nicht durchbrechen konnte, ohne in Nachteil zu geraten. Somit einigten sich die Spieler auf remis. Auch Maximilian Clemens (Brett 7) gelang es nicht seine Figuren richtig zu aktivieren und einigte sich mit seinem Gegner auf Punktteilung. Peter Korusiewicz (Brett 3) brillierte mit einer Mischung aus Taktik und Positionsspiel. Durch das schlechte Stellungspiel seines Gegners kam er in ein vorteilhaftes Endspiel; sein Gegner resignierte nach dem daruf folgenden weiteren Bauernverlust sofort.  Christian Rosenkranz (Brett 2) nutzte den Übereifer seines Kontrahenten geschickt aus und konnte so eine Leichtfigur gewinnen. Als die Übernahme des Zentrums nicht mehr zu verhindern war, gab auch hier sein Gegenspieler auf. Marco Backes (Brett 1) spielte ein Gambit (Bauernopfer in der Eröffnung) und kam auch damit schnell ins Spiel. Er konnte diesen aber leider nicht konvertieren und ließ die Konsolidierung der gegnerischen Stellung zu. Die darauffolgende Abwicklung war kaum zu vermeiden und trotz Fallen und Tricks unterlag er dem Materialrückstand und musste seine Partie damit aufgeben. Sicherlich spielte auch Schwarzenbach an diesem Spieltag ersatzgeschwächt. Das Endergebnis von 3:5 mit nur 7 Spielern hält aber das Saisonziel Aufstieg weiterhin für realistisch.


 
 
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